Erste Mannschaft des PBSC Wesel erlebt in der Regionalliga bitteres Wochenende

Erste Mannschaft des PBSC Wesel erlebt in der Regionalliga bitteres Wochenende

Für die erste Mannschaft des PBSC Wesel standen in der Regionalliga am vorletzten Doppelspieltag der Saison dieses Mal zwei ebenso wichtige wie schwere Auswärtsspiele auf dem Programm, in denen das Team eigentlich seine letzte Chance auf den Klassenerhalt noch wahren wollte. Dieses traf besonders für die erste dieser Begegnungen am Samstag zu, in der das Team zum unmittelbaren Tabellennachbarn BSC Münster reiste, wo man sich noch am ehesten die Hoffnungen auf einen Punktgewinn machen konnte. Doch wie auch schon am vergangenen Spieltag wurden hier die Hoffnungen sofort wieder zunichte gemacht, als die Mannschaft mit einem 1:7 richtig böse unter die Räder geriet. Lediglich zu Beginn der Hinrunde, in der Jörg Saborowski seine Partie im 14.1 endlos knapp gewinnen konnte, konnte sich das Team für kurze Zeit noch Hoffnung machen. Als dann jedoch sämtliche restlichen Partien sowohl in der Hin- als auch in der Rückrunde zum Großteil doch deutlich an den Gegner gegangen waren, stand die am Ende auch in dieser Höhe durchaus verdiente Niederlage für das Team endgültig fest.

Auch am nächsten Tag wurde die Aufgabe für die Mannschaft alles andere als leichter, da man hier beim Tabellenzweiten TV Borghorst antreten musste, gegen den man sich in der Hinrunde lediglich mit Glück noch ein 4:4 Unentschieden hatte erkämpfen können. Dachte man vor dem Spiel noch, dass es im Vergleich zum Vortag zumindest vom Ergebnis her kaum noch schlimmer könne, wurde man auch dieses Mal tatsächlich am Ende eines Besseren belehrt und mit der „Höchststrafe“ von 0:8 wieder nach Hause geschickt. Und wie auch schon am Vortag ging dieses Ergebnis auch in dieser Höhe vollkommen in Ordnung, da lediglich Jörg Saborowski in seinen beiden Partien und Hardy Heweling in seiner Partie in der Hinrunde noch einigermaßen mithalten konnten, während man in sämtlichen übrigen Partien gegen an diesem Tag einfach stärker aufspielende Gegner durchweg chancenlos war. Genauso bitter wie der Verlauf dieses Spielwochenendes fällt für die Mannschaft nunmehr auch der Blick auf die Tabelle aus, in der man durch diese beiden hohen Niederlagen gar auf den achten und letzten Platz zurückfiel und somit vor den beiden abschließenden Begegnungen nur noch rein theoretische bzw. rechnerische Chancen auf den Klassenerhalt hat, womit man nach zwei Jahren in der Regionalliga im Hinblick auf die kommende Saison mit ziemlicher Sicherheit wieder für die Oberliga planen kann.

Markus Sadowski